CCS hilft nicht bei EnergiewendeCCS hilft nicht bei Energiewende

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13.04.2011

Der CCS-Gesetzesentwurf der Bundesregierung will Brandenburg zum Experimentierfeld der Großkonzerne machen. Die Landesregierung muss diese Lex Brandenburg im Bundesrat ablehnen und ein Landesgesetz verabschieden, das die CCS-Speicherung in Brandenburg untersagt“, sagt Wolfgang Neskovic, Justiziar der Fraktion DIE LINKE und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße, zum heute im Kabinett verabschiedeten CCS-Gesetzentwurf der Bundesregierung. Neskovic
weiter:


„Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht eine Haftungspflicht der Unternehmen von dreißig Jahren vor. Angesichts der unabsehbaren Risiken der  CCS-Technik ist dies ein viel zu kurzer Zeitraum. Wie in der Atomkraft auch, sollen der Gemeinschaft die eventuellen Spätfolgen der Risikotechnologie aufgebürdet werden.

CCS ist nicht geeignet, um die Energiewende voranzutreiben. Die extrem teure Technik ist vor 2050 nicht in der Breite anwendbar. Die Risiken sind zudem nach wie vor nicht absehbar. Anstatt nun Milliarden in die Erforschung dieser Risikotechnologie zu investieren, sollten Energiekonzerne, Bundes- und Landesregierung massiv in die Weiterentwicklung der Erneuerbaren investieren.“