Rückzugsgefechte
"Mit der Entscheidung Vattenfalls, erneuerbare Energien verstärkt zu fördern, ist der Weg in einen mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohleförderung vorgezeichnet. Damit beugt sich der Energiekonzern der zwingenden Ausstiegslogik und dem entschlossenen Widerstand der Lausitzer Bürgerinnen und Bürger,“ erklärt Wolfgang Neškovic, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße sowie Justiziar und Mitglied im Vorstand der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag, zur strategischen Neupositionierung von Vattenfall Europe. Neškovic
weiter:
„Ich werde weiter entschlossen für den Weg eines mittelfristigen Ausstiegs aus der klimaschädlichen Kohleverstromung in der Lausitz kämpfen. Im Rahmen einer baldigen Reise nach Schweden werde ich im persönlichen Gespräch mit der schwedischen Regierung für diese Politik werben. Dort werde ich den überparteilichen Widerstand der betroffenen Bürgerinnen und Bürger vortragen. Im selben Sinne habe ich schon zusammen mit anderen Bundestagsabgeordneten und Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden einen gemeinsamen Brief an alle Fraktionsvorsitzenden des schwedischen Reichstags, die schwedische Umwelt- sowie die Energieministerin gerichtet.
Braunkohle ist der dreckigste alle Energieträger. Sie macht heimatlos und zerstört ganze Kulturlandschaften. Das Potenzial der Lausitz liegt in erneuerbaren Energien, nicht in den Energieträgern von gestern. Deshalb ist der endgültige Ausstieg aus der Braunkohleförderung der einzig richtige Weg für die Region.“





