Strukturwandel in der Lausitz jetzt angehenStrukturwandel in der Lausitz jetzt angehen

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30.09.2010

"Spätestens nach der Entscheidung der Bundesregierung für ein neues Energiekonzept ist offenkundig, dass ein Ausstieg aus der Braunkohleverstromung mittelfristig erfolgen wird. Es nützt den Menschen nichts, diese Zeichen der Zeit zu ignorieren. Die IHK Cottbus hat deshalb zu Recht angemahnt, schon jetzt den Strukturwandel vorzubereiten, um den Menschen in der Region zukunftsfeste Arbeitsplätze zu sichern," erklärt Wolfgang Nešković, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße sowie Justiziar und Vorstandsmitglied der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag, anlässlich der Pläne der IHK Cottbus, den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung in der Lausitz aktiv vorzubereiten.
Nešković weiter:


"Es ist nicht Aufgabe der Politik, entgegen aller aktuellen Entwicklungen den Kopf in den Sand zu stecken. Ministerpräsident Platzeck ist dazu aufgefordert, sich seiner Verantwortung zu stellen und nicht länger am Vattenfall-Kurs festzuhalten.

Alle Brandenburger Entscheidungsträger stehen nun in der Pflicht, einen Strukturwandel ohne Arbeitsplatzverluste vorzubereiten und dafür entsprechende Konzepte zu entwickeln. Als Bundestagsabgeordneter werde ich zusammen mit allen Kräfte der Region an diesem Prozess mitwirken. Meine Gespräche mit der IHK waren in diesem Sinne erfolgreich und von dem Willen getragen, gemeinsam tätig zu werden.

Die Lausitz kann Energieregion bleiben. Ihre Chancen liegen in den erneuerbaren Energien. Hierbei besitzen die Hochschulen und mittelständischen Unternehmen eine Schlüsselrolle. Es ist deshalb eine Kernaufgabe der kommenden Jahre, ihre erfolgreiche Arbeit zu stärken."