Pressefotos von Wolfgang Nešković

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30.09.2007

Die ZIP-Datei (Größe: 7,31MB) enthält 5 hochaufgelöste Fotos des Abgeordneten. Diese stehen für die Verarbeitung in Presserzeugnissen zur Verfügung. Bitte veröffentlichen Sie die gewählten Bilder nur unter Nennung der Urheberin. Fotografin (© 2007): Katja-Julia Fischer

Veranstaltung: Auf dem rechten Auge blind

06.02.2012

Die Mordserie der NSU hat eine Debatte über das Verhalten der Sicherheitsbehörden im Angesicht grassierender rassistischer Gewalt ausgelöst. Notorische Verharmlosung neofaschistischer Strukturen, der umfassende Einsatz von V-Leuten mit einer entsprechenden Eigendynamik und ein Sicherheitsapparat, der über ein Jahrzehnt eine Mordserie nicht als rassistisch motiviert erkennt, haben den nahe liegenden Vorwurf des „Staatsversagens“ hervorgerufen.

Die rechtliche Grenzen des Wünschenswerten

30.12.2011

Die Linkspartei ringt derzeit um das richtige Verfahren zur Wahl ihrer neuen Parteispitze. Völlig zu Recht wenden sich einige gegen eine Entscheidung durch Klüngelrunden. Völlig zu Recht betonen andere, dass den Strömungen in der Partei vormals zu viel Gewicht bei der Kür der Führung zukam. Die Idee einer Wahl der Vorsitzes durch die gesamte Parteibasis fasziniert Viele.

Haben Sie Butter?

26.10.2011

Stellen Sie Sie sich vor, Sie betreten einen Kaufmannsladen mit der Frage: "Haben Sie Butter?" Der Verkäufer antwortet Ihnen hölzern: "Privat verfüge ich derzeit nicht über ausreichendes Maß an Butter." Sie aber wollten natürlich wissen, ob Sie Butter kaufen können. Warum sollten Sie sich auch für den heimischen Kühlschrank des Verkäufers interessieren. Was ist hier passiert? Der Verkäufer nutzte eine logische Schwäche in Ihrer Frage, um sie nicht so beantworten zu müssen, wie sie ganz offensichtlich gemeint war. Die Situation wäre äußerst seltsam. Sie käme auch kaum in der Wirklichkeit vor. Für das parlamentarische Fragerecht aber wäre sie geradezu typisch.

EGMR-Urteil: Gesetzgeber muss endlich Schutz für Whistleblower schaffen

21.07.2011

„Whistleblower wie Frau Heinisch handeln im Interesse des Gemeinwohls. Sie verdienen deshalb den Schutz des Gesetzgebers. Der Deutsche Bundestag muss nach dem heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nun ein längst überfälliges Gesetz zum Schutz von Whistleblowern verabschieden. Nur der Gesetzgeber kann einer fehlgeleiteten Rechtsprechung wirksam entgegentreten. Die Linksfraktion im Deutschen Bundestag hat hierzu einen entsprechenden Entschließungsantrag vorgelegt,“ erklärt Wolfgang Neskovic, Justiziar der Fraktion Die LINKE im Deutschen Bundestag und Bundesrichter a.D., zum heutigen Urteil des EGMR im Fall Heinisch gegen Deutschland. Neskovic weiter:

Wem gehört die Demokratie?

Erde vom Weltall aus
26.10.2010

Die Demokratie ist in der Theorie ein System, das Interessenausgleich und Selbstregulierung hervorbringt. In der Praxis jedoch macht die deutsche Volksherrschaft wenige reich, viele arm und lernt wenig aus ihren politischen Fehlern. In einem Beitrag für das Institut Solidarische Moderne untersucht Wolfgang Nešković den Zusammenhang zwischen dem Versagen demokratischer Institutionen und der Krisenanfälligkeit des ökonomischen Systems.

Helfen Sie Grabko, Kerkwitz und Atterwasch mit Ihrer Spende!

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15.12.2010

Ein parteiübergreifendes Bündnis kämpft gegen den geplanten Tagebau "Jänschwalde/Nord" und die Verpressung von Co2 in der Region Beeskow. Die Umweltgruppe Cottbus koordiniert diese Arbeit finanziell, um den von der Zerstörung bedrohten Dörfern fachlichen und juristischen Rat zu ermöglichen. Elan und Entschlossenheit reichen jedoch leider nicht für einen Erfolg. Politische Arbeit kostet immer auch Geld. Helfen bitte auch Sie mit Ihrer Spende, die Lausitzer Heimat und Natur vor Schäden zu bewahren.

Gesetzeswidrige Rechtsprechung

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10.02.2010

Für bundesweite Empörung sorgte im letzten Jahr der Fall der Berliner Kassiererin "Emmely". Weil sie zwei Pfandbons im Werte von 1.30 Euro unterschlagen haben soll, wurde ihr fristlos gekündigt. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg bestätigte die Kündigung und folgte darin einer gesetzeswidrigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts.

Keine neuen Tagebaue – keine Umsiedlungen!

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30.11.2009

Über 200 Menschen fanden sich am 28. November in Groß Gastrose unter dem Slogan „Klimaschutz kennt keine Grenzen“ zu einer Protestveranstaltung zusammen. Der Saal war vollbesetzt. Zu Gast war auch eine polnische Delegation, die von ihrer erfolgreichen Volksabstimmung gegen neue Tagebaue auf der anderen Seite der Neiße berichtete. Wolfgang Neskovic, MdB machte in seinem Regebeitrag (den wir Ihnen demnächst zur Verfügung stellen) deutlich, dass gemeinsamer, entschlossener Widerstand auch auf deutscher Seite der Neiße neue Tagebaue und Umsiedlungen verhindern kann. Hartnäckigkeit zahle sich aus. Die Veranstaltung schloss mit einem Fackelzug an das Ufer des Grenzflusses, wo Resolutionen der Veranstalter für die Klimakonferenz in Kopenhagen verlesen wurde. Diese Resolutionen stellen wir Ihnen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.

Klimaschutz kennt keine Grenzen

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26.11.2009

Erst kürzlich zeigte polnische Bürgerinnen und Bürger in Gubin und Brody Mut und Entschlossenheit. Mit einem Volksentscheid verhinderten sie, dass neue Tagebaue ihre Heimat zerstören. Doch jenseits der Neiße-Grenze, auf deutsche Seite, geht Vattenfall weiter seinen Profitinteressen auf dem Rücken der Menschen nach.