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V-Leute nicht erfassen, sondern abschaffen

07.12.2012

„Die bloße Erfassung aller V-Leute in einer zentralen Datei löst keines der Probleme, die ihr Einsatz in der Vergangenheit aufgeworfen hat. Der Schaden, der mit dem Einsatz von V-Leuten verbunden ist, ist größer als sein behaupteter Nutzen. Daran kann auch eine neue Datei nichts ändern“, erklärt Wolfgang Nešković, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) und Vorstandsmitglied der Fraktion DIE LINKE zu dem Entschluss der Innenministerkonferenz, eine zentrale V-Leute-Datei beim Bundesamt für Verfassungsschutz einzurichten.


Inflation von Abwehrzentren

15.11.2012

„Bundesinnenminister Friedrich „übertölpelt“ die Landesinnenminister durch die Einrichtung eines Gemeinsamen Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrums mit einer völlig überflüssigen Institution“, erklärt Neskovic Wolfgang Nešković, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) und Vorstandsmitglied der Fraktion DIE LINKE zur heutigen Einweihung des Gemeinsamen Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrums in Köln und Meckenheim bei Bonn.

Henkel und sein Staatssekretär müssen zurücktreten

14.11.2012

Der Rücktritt von Frau Schmid folgt dem alten Ritual: Der Chef übernimmt keine Verantwortung, sondern opfert einen Untergebenen. Das klassische Bauernopfer als Ausdruck von politischer Verantwortungslosigkeit“, erklärt Wolfgang Nešković, Justiziar und Vorstandsmitglied der Fraktion DIE LINKE anlässlich der „Bitte“ der Berliner Verfassungsschutzleiterin um Versetzung.


Diffamierungswille des Landesvorsitzenden der LINKEN Stefan Ludwig siegt über eigenen Landesparteitagsbeschluss zum Verfassungsschutz

26.10.2012

"Der Versuch von Stefan Ludwig, mir eine Distanz zu Parteibeschlüssen vorzuwerfen, weil ich für eine radikale Reform und nicht für eine Abschaffung des Verfassungsschutzes bin, verfolgt offenkundig das Ziel, zu meinen Lasten in das Aufstellungsverfahren für die Bundestagswahl einzugreifen. Dabei übersieht er, dass es in der LINKEN zur Frage der Abschaffung des Verfassungsschutzes keine einheitliche Auffassung gibt.“, erklärt Wolfgang Nešković, Justiziar der Fraktion DIE LINKE und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße anlässlich der Pressemitteilung von Stefan Ludwig vom gestrigen Tag.


Neskovic: Positionspapier zum Verfassungsschutz

24.10.2012

Der Verfassungsschutz steht im Zentrum heftiger öffentlicher Kritik. Das ist verständlich. Der Dienst scheint von jeher ein Eigenleben im Staat zu führen. Es ist die unheimliche Heimlichkeit der Geheimdienste und ihr unkontrolliertes Agieren im Schatten, welche die Forderungen nach ihrer Abschaffung beflügeln. Wir müssen aber darauf achten, „das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten“.

 

Veranstaltung: Ein Jahr nach der Aufdeckung der neonazistischen Terrorzelle NSU - eine Bestandsaufnahme

22.10.2012

Zwischen den Jahren 2000 und 2007 soll der NSU insgesamt zehn Menschen - neun Kleinunternehmer mit Migrationshintergrund und eine Polizistin - ermordet haben. Fast täglich gibt es neue Nachrichten zur Rolle aller deutschen Geheimdienste bei diesen Morden. Denn das engste Umfeld der Zwickauer Zelle war mit zahlreichen V-Leuten durchsetzt.

„Blinder geht`s nicht“

12.10.2012

„Thüringens Innenminister Jörg Geibert ist mit der ungeschwärzten Herausgabe der Verfassungsschutzakten auf dem richtigen Weg, das Handeln seiner Behörde gegenüber dem Parlament transparent zu machen. Der in diesem Zusammenhang erhobene Vorwurf, die Übersendung der Akten an den Untersuchungsausschuss des Bundestages sei Geheimnisverrat, ist rechtlich unsinnig und zielt auf Einschüchterung ab, erklärt Wolfgang Nešković, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) und Vorstandsmitglied der Fraktion DIE LINKE.

Unheimliche Heimlichkeit

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29.08.2012

Wolfgang Neskovic in der FAZ: "Seit seiner Gründung wurde der Verfassungsschutz nie ernsthaft daraufhin überprüft, ob und in welchem Umfang er als Frühwarnsystem für Politik und Sicherheitsbehörden tatsächlich nennenswerte Erfolge vorzuweisen hat. Das mittlerweile in jeder anderen Behörde übliche "Controlling" findet nicht statt. Der Dienst gleicht auch deshalb einem vernachlässigten Oldtimer aus den Fünfzigern: Die Bremsen sind defekt. Es fehlt ihm das Navigationssystem. Er verfährt sich politisch und rechtlich. Er kommt selten zur rechten Zeit an den richtigen Ort.

Geplante Verfassungsschutzreform: Erbärmlich

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29.08.2012

„Das Ergebnis der Innenministerkonferenz zur Reform des Verfassungsschutzes kann nur als erbärmlich bezeichnet werden. Die nunmehr getroffenen Vereinbarungen zur gegenseitigen Information der Verfassungsschutzbehörden laufen darauf hinaus, dass die Innenminister sich verständigt haben, zukünftig die geltenden gesetzlichen Regelungen beachten zu wollen. In § 5 Abs. 1 des Bundesverfassungsschutzgesetzes ist die wechselseitige Informationsverpflichtung ausdrücklich festgelegt (vgl. Anlage).

"Keine Behörde wird so viel kontrolliert" - "Schön wär's" - SZ-Streitgespräch mit Wolfgang Neskovic und Hans-Werner Wargel

03.08.2012

Neonazi-Terror, geschredderte Akten - das Image des Verfassungsschutzes ist beschädigt. Der niedersächsische Amtschef und ein Linken-Abgeordneter streiten über Sinn und Unsinn des Inlandsgeheimdienstes...