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Aktuelles aus Berlin

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27.01.2012

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

Der Verfassungsschutz als politische Waffe -  Die Beobachtung linker Bundestagabgeordneter erregt zu Recht die öffentlichen Gemüter. Die Bundesjustizministerin findet sie unerträglich, während der Bundesinnenminister sie unter Hinweis auf eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht rechtfertigt. Es hat im Juli 2010 die Beobachtung des ehemaligen Bundestagabgeordneten Bodo Ramelow - mit  öffentlich zugänglichen Mitteln - für rechtens gehalten. Es hat sinngemäß ausgeführt: Teile der Linken seien möglicherweise Verfassungsfeinde. Sicher sei das nicht. Deswegen beobachte man ja noch. Auch handele es sich nur um kleine Gruppen. Diese hätten auch kaum Einfluss auf die Gesamtlinie der Partei. Ramelow  gehöre auch nicht zu diesen kleinen Gruppen. Im Gegenteil. Er setze sich regelmäßig sehr kritisch mit ihnen auseinander. Aber Ramelow müsse seine Überwachung dennoch hinnehmen. Er werde ja immerhin nicht klassisch bespitzelt. Nur seine öffentlichen Reden und Schriften werteten die Schnüffler aus.

 

SPD endlich einsichtig

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09.01.2012

„,Nach zweieinhalb Monaten des Zauderns und Taktierens ist die SPD endlich einsichtig geworden. Sie ist nunmehr bereit, die Forderung der LINKEN und der Grünen nach einem Untersuchungsausschuss zu der Zwickauer Neonazi-Zelle zu unterstützten. Die Einsetzung des Untersuchungsausschuss sollte jetzt ohne weitere Verzögerungen durch den Bundestag beschlossen werden“ sagt Wolfgang Nešković, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums und Bundesrichter a.D. zu Medienberichten über einen entsprechenden Sinneswandel der SPD. Nešković weiter:

Ein rechtsstaatlicher Albtraum

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29.12.2011

"Der Gabentisch der staatlichen Überwachungsbehörden soll nunmehr um eine unbemannte Luftüberwachung ergänzt werden. Überwachungsdrohnen am deutschen Himmel wären ein rechtsstaatlicher Albtraum" erklärt Wolfgang Neskovic, Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag und Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums, zu der geplanten Änderung des Luftverkehrsgesetzes, wonach zukünftig auch "unbemannte Luftfahrtgeräte" am Luftverkehr "gleichberechtigt" teilnehmen sollen. Neskovic weiter:

Aufklärung gehört ins Parlament

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05.12.2011

Die zügige Aufklärung des Versagens der Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen der rechtsextremistischen Morde ist vordringliche Aufgabe des Parlaments. Die Aufklärung der Morde gehört in einen öffentlich tagenden parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der unverzüglich eingerichtet werden muss. Sie darf keinesfalls über den Weg der geplanten Bund-Länder-Kommission den Sicherheitsbehörden und den drei Parteien überlassen bleiben, die während der jahrelangen Falschdeutung der Mordserie die politische Verantwortung getragen haben", erklärt Wolfgang Neskovic, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums und Bundesrichter a.D., anlässlich der Versuche von Union und SPD, mit der Bund-Länder-Kommission ein eigenes Untersuchungsgremium zu schaffen.
Neskovic weiter:

Versagen der Sicherheitsbehörden hat das Parlament erreicht

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02.12.2011

"Das Versagen der Sicherheitsbehörden hat nun auch das Parlament erreicht. Obwohl die Forderung nach einem 'Sonderermittler' (Sachverständiger, §7 PKGrG) seit fast drei Wochen in der öffentlichen Diskussion ist, wird die Entscheidung hierüber immer wieder hinausgezögert“, erklärt Wolfgang Neskovic, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums und Bundesrichter a.D., zur Absage der heutigen Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums. Neskovic weiter:

Aktuelles aus Berlin

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02.12.2011

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Genossinnen und Genossen,
seit gut einer Woche reiben sich Politik, Sicherheitsdienste und Medien die Schlaf krümel aus dem rechten Auge. Die Zwickauer Zelle hat alle hellwach gemacht. Keiner möchte mehr blind bleiben, wenn es um die Gefahr eines Rechtsterrorismus geht. Die Medien schelten Politik und Verfassungsschutz, obwohl sie selbst jahrelang die "Dönermorde" als bloße Milieutaten qualifiziert haben. Die Politik will Aufklärung vom Verfassungsschutz. Der Verfassungsschutz zeigt auf die Polizei. Die zeigt zurück. Keiner will verantwortlich sein. Was ist geschehen?

Aufklärung kommt vor Reform

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23.11.2011

„Vor möglichen Reformen der Sicherheitsstrukturen muss eine gründliche Aufklärung stehen. Diese Aufklärung darf sich nicht allein auf das Parlamentarische Kontrollgremium beschränken. Sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Parlamentarische Kontrollgremium sollte im Rahmen seiner Aufgabenzuweisung einen Sonderermittler (Sachverständigen gemäß §7 PKGrG) einsetzen. Dieser Ermittler muss frei von parteipolitischen Bindungen umfassend untersuchen, welche Umstände die Nichtaufklärung der rechtsradikalen Mordserie ermöglicht haben. Geschieht dies nicht, ist ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss unabweisbar“, erklärt Wolfgang Neskovic, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums und Bundesrichter a.D., anlässlich der Diskussion über die Konsequenzen aus der rechtsradikalen Mordserie. Neskovic weiter:

Aktionistische Schaufensterpolitik

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18.11.2011

„Die Ergebnisse des Krisengipfels offenbaren politische Hilflosigkeit. Die Regierung will die Bevölkerung mit einer aktionistischen Schaufensterpolitik beruhigen. Die bestehenden Gesetze hätten ausgereicht, wenn bei den Ermittlungsbehörden ein entsprechendes Bewusstsein für die Gefahren des Rechtsterrorismus vorhanden gewesen wären“, erklärt Wolfgang Neskovic, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums und Bundesrichter a.D., anlässlich der Diskussion über die notwendigen Konsequenzen aus den Vorgängen um die rechtsradikale Mordserie. Neskovic
weiter:

Bundesverfassungsschutzgesetz anwenden, nicht neu schreiben

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15.11.2011

„Die Forderung nach einer Reform des Bundesverfassungsschutzgesetzes zeugen von der Hilflosigkeit der Politik. Die gesetzlichen Vorschriften sind ausreichend. Die an der Diskussion Beteiligten sollten sich auf die alte Kulturtechnik des Lesens besinnen und einen genauen Blick in das Gesetz werfen. Es geht jetzt um die richtige Anwendung der Gesetze, nicht um deren aktionistische Reform. Hieran mangelt es“, erklärt Wolfgang Neskovic, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums und Bundesrichter a.D., anlässlich der Diskussion über die Reform des Bundesverfassungsschutzgesetzes. Neskovic weiter:

Kontrollgremium muss Sachverständigen einsetzen

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14.11.2011

"Die Rolle des Verfassungsschutzes in der Mordserie an Ausländern muss schnell und rückhaltlos aufgeklärt werden. Das darf nicht den Innenministerien überlassen bleiben. Das Parlamentarische Kontrollgremium muss den gesamten Vorgang mithilfe eines Sachverständigen umfassend und intensiv untersuchen. Nur so wird eine externe, unabhängige Kontrolle der Vorfälle gewährleistet“, erklärt Wolfgang Neskovic, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums und Bundesrichter a.D., zur Diskussion über die Aufklärung der rechtsterroristischen Mordserie und die Rolle des Verfassungsschutzes. Neskovic weiter: