„Das Aus für die CCS-Erprobung in Jänschwalde bedeutet auch das Aus für ein neues Kohlekraftwerk an diesem Standort. Nun ist die Landesregierung in der Pflicht, endlich Klarheit zu schaffen. Es ist offensichtlich, dass ihre Ziele zur CO2-Reduktion nicht mit dem Bau neuer Braunkohlekraftwerke vereinbar sind. Dies gilt erst recht, wenn die CCS-Technik in Brandenburg nicht zum Einsatz kommt. Es ist an der Zeit, öffentlich das Scheitern der bisherigen Pläne zu erklären, um endlich bei der betroffenen Bevölkerung die Unsicherheit über die Erschließung neuer Tagebaue zu beenden", erklärt Wolfgang Neškovic, direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße und Bundesrichter a.D., anlässlich der Ankündigung Vattenfalls, das CCS-Pilotprojekt in Jänschwalde nicht weiter durchzuführen. Neškovic weiter: